Augsburg


Japanischer Garten Augsburg
Der Japanische Garten wurde 1985 der Stadt Augsburg von den beiden japanischen Partnerstädten Amagasaki und Nagahama zum 25-jährigen Bestehen der Städepartnerschaft zum Geschenk gemacht. Er stellt den Gartentyp eines Teichgartens (Chitei) dar und erstreckt sich unterschiedlich breit in Nord-Süd-Richtung. Der Entwurf wurde Gartenvorbildern der japanischen Kaiserstadt Kyoto durch den berühmten japanischen Gartenarchitekten Yoshikuni Araki nachempfunden. Im Garten wurden stimmungsvoll 400 t Granitfelsen aus dem Fichtelgebirge platziert. Der größte Stein ist der sogenannte Meisterstein mit einem Gewicht von 27 t. Die Quelle eines Wasserlaufs entspringt den Felsen im Süden und durchfließt verschieden große Becken bis zur Mündung im Norden. Die Pflanzenauswahl besteht aus einigen geformten Nadel- und Laubgehölzen (Japanischer Ahorn, Japanische Zierkirsche, Eisenholzbaum). Rhododendron und Azaleen vervollständigen mit Japanischen Anemonen, Astilben, Elfenblumen und Herzblattlilien das Bild. Die Wege führen durch den ganzen Garten und sind auf den Eingang ausgerichtet. Sie bestehen aus verschiedenen Materialien, Brücken und Trittsteine ermöglichen die Überquerung des Flusslaufs. Die Einfriedung besteht aus einer Mischhecke mit immergrünen und laubabwerfenden Gehölzen, die den Garten nach außen abgrenzen. Im Garten wurden Architekturelemente sparsam, aber wirkungsvoll platziert. Dazu gehören Eingangstor, Holzpavillons, Steinlaternen, Quellbecken aus japanischem Granit, Steinbänke mit Holzabdeckung, Wasserschöpfbecken und die dezente Beleuchtung des Gartens. Die Pavillons am Quellsee mit ihren kupferbedeckten Walmdächern sind durch einen Holzsteg miteinander verbunden, von denen der Besucher einen schönen Blick auf den Garten hat.   [ LINK ]


Nach oben