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Corona bedroht den Japanischen Garten

Spendenaufruf!

Die Corona-bedingte Schliessung und die Auflagen bedeuten enorme Einbußen. Der Japanische Garten wird von uns als einem gemeinnützigen Verein mit viel ehrenamtlichem Engagement betrieben. Die fehlenden Einnahmen sind eine unmittelbare Bedrohung für den Fortbestand dieses Kleinods, das von über 50.000 Menschen im Jahr besucht wird und für viele ein ganz besonderer Ort der Ruhe und Erholung ist.

Bitte helfen Sie uns, damit der Verein diese Krise überstehen kann und es den Japanischen Garten auch in der Zeit nach Corona noch gibt! Jeder Euro kommt direkt dem Garten zugute! Das garantiere ich Ihnen persönlich! 

Ihre Spende per Überweisung richten Sie bitte an
Japanischer Garten Kaiserslautern e.V.
IBAN: DE49540900000000243000
BIC: GENODE61KL1
Volksbank Kaiserslautern Nordwestpfalz eG

oder direkt per PayPal (siehe rechts oben). Mit Kreditkarte auch ohne PayPal-Konto möglich!
Auf Anfrage erhalten Sie selbstverständlich eine Spendenquittung von uns.

Vielen DANK für Ihre Unterstützung!
Bleiben Sie gesund! Wir sehen uns wieder.

Herzlichst

Ihr Stephan Brohl
1. Vorsitzender
Japanischer Garten Kaiserslautern e.V.

Großer Tag für den Japanischen Garten Kaiserslautern

Zickzack-Brücke
"Rheinpfalz" 22.8.19
Garten-Partnerschaft
Ehrung Hironobu Narisawa
Ehrung Dr.Weichel

Der 20. August 2019 war ein großer Tag für den Japanischen Garten Kaiserslautern. Gemeinsam mit Freunden aus unserer Partnerstadt wurde die neue Zickzack-Brücke am oberen Teich eingeweiht. Mit dabei waren neben dem Vorsitzenden Stephan Brohl, der Oberbürgermeister von Bunkyo-ku, Hironobu Narisawa, der 1. Beigeordnete der Stadt Kaiserslautern, Peter Kiefer, sowie der Leiter des Partnergartens in Bunyko-ku, Herr Yamano, und eine Vertreterin des Stadtrats von Bunkyo-ku. Am gleichen Tag wurde eine Partnerschaft mit dem Higo-Hosokawa Teien in Bunkyo-ku geschlossen. Die beiden Oberbürgermeister, Narisawa und Dr. Weichel, wurden mit der Goldenen Ehrennadel des Japanischen Garten Kaiserslautern e.V. ausgezeichnet.

Chefkoch Steven Welker mit einem Mittagsmenu
Werbeflyer Mittagstisch (Zoomen)

An unserem Imbiss erhalten Sie neben unseren klassischen Speisen von Dienstag bis Freitag einen abwechslungsreichen Mittagstisch. Original japanisch, frisch und lecker richtet unser Koch für Sie ausgewogene japanische Menus an, immer inklusive einem Tee oder Wasser für unter 10€.

Sie möchten nur zum Imbiss und nicht extra Eintritt bezahlen? Sie haben keine SWK-Karte, sind nicht Mitarbeiter einer unserer Kooperationspartner und auch nicht Mitglied des Japanischen Gartens? Kein Problem...
Wenn Sie zum Mittagessen an unseren Imbiss kommen, erhalten Sie beim Ausgang Ihr Eintrittsgeld zurück! Das gilt Wochentags zwischen 12:00 und 15:00 Uhr, bei bis zu 90 Minuten Aufenthalt und Verzehr einer Hauptspeise.

Auf unserer Facebookseite finden Sie immer das aktuelle Wochenangebot. Oder rufen Sie an und fragen Sie uns, was wir aktuell Leckeres anzubieten haben unter 0631-3706600. 

 

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Fotogalerie

Besuchen Sie unsere Fotogalerie auf Facebook und klicken Sie sich durch eine ganze Reihe toller Bilder, die Ihnen einen Eindruck verschaffen, wie schön es in unserem Japanischen Garten ist und was bei den Veranstaltungen bei uns los ist. Über Ihren Like auf Facebook freuen wir uns natürlich auch.

 

Geschichte eines Gartens

Mit ca. 13.500 qm Fläche ist der Japanische Garten Kaiserslautern mittlerweile der größte japanische Garten in Europa und der erste seiner Art in Rheinland-Pfalz. Bemerkenswert ist nicht nur seine Größe, sondern auch seine Entstehung und sein einzigartiges Ambiente. In nur zehn Jahren seit Gründung des Vereins Japanischer Garten Kaiserslautern e.V. im Jahr 1997 ist in unmittelbarer Nähe zum Kaiserslauterer Stadtzentrum ein exotisches Gartenparadies entstanden, in Zusammenarbeit engagierter Bürger mit der Stadt Kaiserslautern. Das Gartenprojekt kann somit als eine der ersten ‚Public-Private-Partnership’ Kooperationen im Bereich des Gartenbaus bezeichnet werden.

Am 19. April 2000

Am 19. April 2000 öffnete der Japanische Garten in Kaiserslautern zum ersten Mal seine Pforten, quasi zeitgleich mit dem Startschuss für die Landesgartenschau Kaiserslautern 2000, der ersten Landesgartenschau in Rheinland-Pfalz. Damit war in nur zwei Jahren Bauzeit ein völlig verwilderter und somit nicht nutzbarer städtischer Park in ein Gartenparadies umgewandelt worden, das in Art, Entstehung und Individualität seinesgleichen sucht.
Die Idee für eine japanische Gartengestaltung in Kaiserslautern entstand erstmals 1993 beim Besuch einer Kaiserslauterer Delegation in der japanischen Partnerstadt Bunkyo-ku. Auf der Suche nach einem passenden Areal dauerte es noch drei Jahre, bis ein geeignetes Grundstück in Kaiserslautern gefunden wurde. Dieses lag im Herzen der Stadt und war geprägt durch zwei gründerzeitliche Villengärten, die 1943 durch Kriegseinwirkungen zerstört wurden. Nach wie vor erhalten war ein über hundertjähriger, vielfältiger Baumbestand, der 1893 durch die Gebrüder Sießmaier, Landschaftsarchitekten aus Frankfurt am Main, angelegt wurde. Nach der Kriegszerstörung blieb dieses Grundstück über 50 Jahre weitgehend ungenutzt und lag in einem Dornröschenschlaf. Ein fast undurchdringliches Dickicht überwucherte das Gelände und ließ von der ursprünglichen Gestaltung nur noch wenig erahnen.

Verein "Japanischer Garten Kaiserslautern e.V."

Im April 1997 gründete sich der Verein unter dem Namen "Freunde des Japanischen Gartens Kaiserslautern e.V." mit 18 Gründungsmitgliedern. Damit war die Idee geboren, am gewählten Standort einen authentischen japanischen Garten zu realisieren, sowie die japanische Kultur in der Region zu fördern und bekannt zu machen. Im selben Jahr wurden in Zusammenarbeit mit der Universität Kaiserslautern erste Gestaltungsentwürfe erarbeitet und daraus ein schlüssiges gartenbauliches Gesamtkonzept entwickelt mit insgesamt fünf vorgesehenen Bauabschnitten. Das Gartenprojekt wurde 1998 im Rahmen einer Ausstellung in der Volksbank Kaiserslautern der Öffentlichkeit vorgestellt, was zu einer rasanten Zunahme der Mitgliederzahl des Vereins führte. Der "Virus vom Japanischen Garten" griff vehement um sich und erfasste gleichermaßen Privatpersonen, Firmen, Vereine, Institutionen und Parteien. Es kam zu Spenden, Arbeitszusagen, materieller Unterstützung durch Bereitstellung von Maschinen und Geräten sowie Schenkungen von Baustoffen und Pflanzen; der Ideenreichtum zur Unterstützung kannte keine Grenzen. Heute heißt der Verein "Japanischer Garten Kaiserslautern e.V." und zählt über 800 Einzelmitglieder.
Im August 2001 wurde der zweite Bauabschnitt mit etwa 6.500 qm unter großer Teilnahme der Bevölkerung und der Mitglieder eingeweiht. Vier große und kleine Wasserfälle erfüllen den Garten seither mit einem vielschichtigen, ständig wechselnden Klangbild.

Umfangreiche Baumaßnahmen

Die Jahre 2004 und 2005 waren geprägt durch umfangreiche Baumaßnahmen. Mit dem über 100 Jahre alten original japanischen Tee- und Gästehaus, das am Kopfende des Oberen Teichs errichtet wurde sowie dem Stein- und Moosgarten sind wichtige Gartenelemente hinzugekommen, die nun erstmals das harmonische Gesamtbild eines traditionellen japanischen Gartens komplettieren.
Das Jahr 2006 stand ganz im Zeichen der Fußball-Weltmeisterschaft, die auch in Kaiserslautern mit Teilnahme der Japanischen Fußball-Nationalmannschaft stattfand. Anlässlich der WM konnte ein neuer Eingang "Am Abendsberg" mit zwei im Japanischen Stil gestalteten tori-i eröffnet werden, der in Zukunft die Funktion des Haupteingangs erfüllen soll und barrierefrei angelegt ist.
In 2007 wurden mit der Anlage eines Berggartens tsukiyama an höchster Stelle des Gartens die landschaftsarchitektonischen Maßnahmen vorläufig abgeschlossen. Der Themengarten stellt assoziativ in Bezug auf die Geografie Japans mit seinen markanten Steinsetzungen die alpinen Hochgebirgsregionen der Insel dar.

Wachstum und Wandel

Wachstum und Wandel sind wichtige Wesensmerkmale eines jeden Gartenkonzepts und so ist auch in den nächsten Jahren mit einer dynamischen Weiterentwicklung des Japanischen Gartens zu rechnen. Im vierten Bauabschnitt ist ein Japanisches Kulturzentrum im Stile eines dojo vorgesehen, das als multifunktionales Gebäude den japanischen Kampfkünsten budo Trainingsmöglichkeiten offerieren und ganzjährig Raum für kulturelle Veranstaltungen, Werkstätten und Seminare bieten soll. Die Erfolgsgeschichte des Japanischen Gartens setzt sich also kontinuierlich fort und die aktuelle Entwicklung kann von den Besuchern stets "live" mitverfolgt werden.

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