Mitglied werden und Vorteile genießen

Der Japanische Garten Kaiserslautern wird ehrenamtlich von einem gemeinnützigen Verein betrieben und unterhalten. Dies ist nur Dank vieler Mitglieder, großzügiger Sponsoren und freiwilliger Helfer möglich.

Werden auch Sie Mitglied und genießen Sie freien Eintritt in "Ihren" Japanischen Garten!

Als Mitglied erhalten Sie neben freiem Eintritt zusätzlich Vergünstigungen im Shop und am Imbiss und können aktiv an der Gestaltung und der Pflege des Gartens teilhaben. Sie werden regelmäßig über Neuigkeiten informiert und nicht zuletzt haben Sie Zutritt zu exklusiven Mitgiederfesten im Garten. Werden Sie jetzt ab 25.-€ Jahresbeitrag* Mitglied im Japanischen Garten Kaiserslautern e.V.!

Mit einer Mitgliedschaft leisten Sie einen wertvollen Beitrag zum Erhalt und zur Entwicklung des Japanischen Garten Kaiserslautern, dem größten Japanischen Garten Europas. Antrag und Satzung erhalten Sie hier zum Download und im Japanischen Garten. Bei Fragen stehen wir gerne zur Verfügung unter 0631-3706600 oder mitglieder@japanischergarten.de.

Antragsformular zur Vereinsmitgliedschaft und Satzung

» Mitgliedsantrag

» Vereinssatzung

*Die Beiträge laut Beitragsordnung finden Sie auf dem Mitgliedsantrag.



Japanischer Garten Kaiserslautern e.V.

Am 4. März 1997 wurde der Verein "Japanischer Garten Kaiserslautern e.V." gegründet und am 16. Dezember 1997 als gemeinnütziger Verein ins Vereinsregister eingetragen. An der Gründungsversammlung nahmen 18 Gründungsmitglieder teil. Mit der Vereinsgründung wurde nicht nur eine Idee geboren, sondern auch der Startschuss gegeben zur Entwicklung eines Japanischen Gartens am Standort Abendsberg.

Der Verein hat das Gartenareal zunächst für 30 Jahre von der Stadt Kaiserslautern gepachtet und ist somit für die Entwicklung und Gestaltung des Gartens maßgeblich verantwortlich, wobei der Japanische Garten als öffentliche Grünanlage allen Bürgern als Erholungsraum zur Verfügung steht. Wesentliche Ziele der Vereinssatzung sind nicht nur die bauliche Weiterentwicklung des Gartens, sondern auch die Nutzung des Gartens als Forum zur Förderung der japanischen Garten- und Lebenskultur sowie der internationale Austausch zwischen Deutschland und Japan, insbesondere mit der Kaiserslauterer Partnerstadt Bunkyo-ku, einem Stadtteil von Tokyo.

CHRONIK

August 2021 - Erneuerung der roten Brücke

Die baufällig gewordene Rote Brücke über den Großen Wasserfall wird neu aufgebaut. Das leuchtende Japan-Rot der aus Douglasienholz gefertigten Brücke ist eine spezielle Farbrezeptur.

2020 - Corona-Jahr

Der Ausbruch der Corona-Krise im Frühjahr 2020 geschieht in etwa zeitgleich mit der traditionellen Saisoneröffnung des Japanischen Gartens. Das Hanami-Fest im April muss abgesagt werden und der Garten bleibt zwei Monate geschlossen. Der Verein startet einen Spendenaufruf, um wirtschaftlich überleben zu können. Erst Anfang Juni kann der Japanische Garten wieder geöffnet werden, allerdings mit klaren Vorgaben: Maximal 200 Besucher dürfen sich gleichzeitig auf dem Gelände aufhalten und müssen sich vorher anmelden, beim Besuch besteht eine Maskenpflicht.

Die Restriktionen der Corona-Krise wirken bis ins Jahr 2021. Durch den Wegfall der Besuchereinnahmen erleidet der Garten starke finanzielle Einbußen, begonnene und geplante Baumaßnahmen, wie z.B. die Sanierung der Roten Brücke, müssen gestoppt werden.

21. August 2019 - Neue Brücke und Gartenpartnerschaft

Anlässlich des Besuchs einer Delegation aus der Partnerstadt Bunkyo-ku unter der Leitung von Bürgermeister Hironubo Narisawa wird die neue Zickzackbrücke über den Oberen Teich eingeweiht. Die etwa 12m lange Brücke aus Eichenholz bildet den Abschluss der Teichsanierung und ersetzt die Trittsteine, die bisher eine Überquerung des Wassers ermöglichten. Zickzackbrücken sind ein klassisches Element der chinesischen und japanischen Gartenkunst; das Gestaltungsmotiv entspringt dem animistischen Glauben, dass böse Naturgeister nur geradeaus gehen können.

Vor der Einweihung der Brücke unterzeichnen der 1. Vorsitzende des Japanischer Garten KL e.V. und Bürgermeister Narisawa eine Gartenpartnerschaft, die künftig den Japanischen Garten in Kaiserslautern mit dem Higo-Hosokawa-Garten in Bunkyo-ku verbindet. Der Garten in der japanischen Partnerstadt wurde 2017 saniert und ähnelt in seiner Größe und Gestaltung dem Japanischen Garten in Kaiserslautern.

Juni 2018 - Teichsanierung

Nach ca. 8 Monaten Bauzeit wird die Sanierung des Oberen Teichs abgeschlossen. Die umfassende Sanierungsmaßnahme ist Bestandteil des Sanierungsplans für den Japanischen Garten und umfasst die vollständige Neugestaltung der Teichufer, den Neubau der „Paradiesinsel“ und den Bau einer neuen Filteranlage. Um die Lebensbedingungen für die Koi zu verbessern, wird zwischen Teehaus und Paradiesinsel ein ca. 2,30m tiefer „Fischsumpf“ eingebaut.

Die Baukosten der Teichsanierung werden mit etwa 310.000 Euro veranschlagt. Risse in einem unterirdischen Stollen im Bereich des Teehauses hatten die Bauarbeiten verzögert und ein zusätzliches geologisches Gutachten notwendig gemacht. Die Trittsteine aus lokalem Buntsandstein, die das Erscheinungsbild am Oberen Teich geprägt hatten, werden im Zuge der Sanierung abgebaut.

September 2017 - Bunkyo-an

An Stelle des alten Kiosks an der westlichen Grundstücksgrenze des Japanischen Gartens wird ein neues Gebäude für einen japanischen Imbiss errichtet. Hier sollen auf traditionelle Weise zubereitete, original japanische Speisen angeboten werden. Das Gebäude erhält den Namen „Bunkyo-an“. Er entstand beim Besuch von Hironobu Narisawa, dem Bürgermeister der Partnerstadt Bunkyo-ku, im Japanischen Garten. „Bunkyo“ steht für die japanische Partnerstadt und „an“ für ein kleines, charmantes Lädchen in Japan, wo es etwas zu essen gibt.

2015 - Kamelien

Die Jahrestagung der Deutschen Kameliengesellschaft e.V. findet 2015 in Kaiserslautern statt. Anlässlich dieses Ereignisses werden zwei Kamelien im Japanischen Garten gepflanzt.

Juni 2015 - Cosplay

Erstmalig findet der „Cosplay-Tag“ im Japanischen Garten Kaiserslautern statt. Cosplay ist seit den 1990er Jahren ein wichtiger Bestandteil der japanischen Jugendkultur, wobei die Cosplayer eine Figur aus einem Manga, Anime, Film oder Videospiel durch ein Kostüm möglichst originalgetreu darstellen. Die beste Performance wird im Amphitheater des Japanischen Gartens prämiert.

September 2010 - Hochzeiten im Teehaus

Der Japanische Garten KL e.V. schließt mit der Stadt Kaiserslautern einen Vertrag, der es ermöglicht, im historischen Teehaus standesamtliche Hochzeiten durchzuführen. Damit sollen insbesondere „Naturliebhaber und Romantiker angesprochen werden, sich im besonderen Ambiente des Teehauses das Ja-Wort zu geben“.

2010 - Garten-Shop

Am Haupteingang „Am Abendsberg“ wird erstmalig der Shop des Japanischen Gartens eröffnet. Er bietet hochwertige Geschenkartikel, original japanische (Tee-) Accessoires, ausgewählte Literatur und Souvenirs zum Verkauf an. Der Besucherempfang, die Kasse und das Büro des Japanischen Gartens werden dauerhaft im Gebäude „Am Abendsberg“ eingerichtet.

März 2009

Studierende des Lehrgebiets Konstruktion, Gebäudetechnologie und Entwerfen der Universität Kaiserslautern (Prof. Modersohn) entwickeln Entwürfe und Modelle zum Bau eines Dojos und eines japanischen Restaurants auf dem Bauhof des Japanischen Gartens an der Lauterstraße. Die Arbeiten werden im Foyer des Rathauses der Öffentlichkeit präsentiert. 

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Juni 2007 - BERGGARTEN

Am höchsten Punkt des Japanischen Gartens wird der Berggarten "tsukiyama" fertiggestellt. Mit seinen markanten Steinsetzungen stellt er im Gesamtkonzept des Gartens die alpinen Hochgebirgsregionen dar.

November 2007

Der Japanische Garten Kaiserslautern präsentiert sich mit einem Redesign auf www.japanischergarten.de

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April 2007

Die Fachhochschule Kaiserslautern erarbeitet im Rahmen eines studentischen Architekturwettbewerbes Konzepte für ein deutsch-japanisches Kulturzentrum im Japanischen Garten.
Eine unabhängige Jury ermittelt insgesamt sechs Preisträger und zwei erste Preise. Als Kernstück der multifunktionalen Architekturkonzepte ist ein "dojo", eine japanische Kampfsporthalle, vorgesehen. 

01. April 2007 - GRÜNDUNGSJUBILÄUM

Der Verein Japanischer Garten Kaiserslautern e.V. begeht mit einem Festakt im Casimirsaal der Stadt Kaiserslautern sein 10-jähriges Gründungsjubiläum. Grußworte werden überbracht von Ministerpräsident Kurt Beck, Generalkonsul Yoshitaka Hanada, Oberbürgermeister Bernhard J. Deubig und Prof. Peter Wetzler vom Ostasieninstitut Ludwigshafen. 

Oktober 2006

Der Japanische Garten erhält neun hochwertige Koi aus der Japanischen Zuchtregion Niigata und veredelt damit seinen Koi-Bestand. 

11./12. Juni 2006

Am Vorabend des WM-Debüts der Japanischen Fußball-Nationalmannschaft findet am 11. Juni 2006 auf dem Rasenrondell des Japanischen Gartens eine Demonstration Japanischer Kampfkünste statt. An der Veranstaltung, die vom 1. Kendoverein Kaiserslautern organisiert wird, nehmen Kampfsportvereine aus ganz Rheinland-Pfalz teil.
Zu Ehren der japanischen National-Mannschaft wird ein 24x28m großes Fußball-Trikot über dem Amphitheater ausgebreitet und von den Fans und Besuchern signiert.

Juni 2006 - FUSSBALL-WM

Kaiserslautern ist einer der Austragungsorte der Fußball-Weltmeisterschaft 2006, an der auch die Japanische Fußball-Nationalmannschaft teilnimmt. 

08. Juni 2006 - OSTEINGANG

Der neue Osteingang "Am Abendsberg" wird eröffnet. Damit erhält der Japanische Garten einen barrieref"eien, zentrumsnahen Eingang. Die Besucher des Gartens werden nun von der Steinskulptur "Buddha's Füße" und einem roten japanischen "tori-i" empfangen. 

27.-28. Mai 2006 - KOINOBORI

Im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 startet auf dem Sportplatz der TSG Kaiserslautern zum ersten Mal außerhalb Japans der "koinobori" in die Lüfte, mit 100m Länge der größte Flugdrache der Welt in Form eines japanischen "koi".
Das "koinobori"-Fest in Kaiserslautern wird als Zeichen der Freundschaft zwischen den Partnerstädten Kaiserslautern und Bunkyo-ku gewertet. 

September 2005 - Tee- und Gästehaus

Generalkonsul Jonichi Kosuge, Takeshi Matsui von der EXPO Memorial Foundation Osaka und Oberbürgermeister Bernhard J. Deubig eröffnen mit einer feierlichen Teezeremonie, die von Teemeister Seiji Kimoto durchgeführt wird, das Tee- und Gästehaus im Japanischen Garten.





November 2005

Mit dem IT-Konzern RICOH gewinnt der Japanische Garten seinen ersten japanischen Sponsor.

März 2005

Der Verein Japanischer Garten Kaiserslautern e.V. verzeichnet mehr als 800 Mitglieder. 

September 2004

Aus Japan erhält der Japanische Garten original Dachziegel für das Dach des Tee- und Gästehauses.
Die Bürger können zum symbolischen Preis von 20 Euro eine Ziegel-Patenschaft erwerben.



Juni 2004

Der Japanische Gartenbaumeister Kazuo Makioka führt in Kooperation mit der Japan-Kennerin Irmgard Scharschmidt-Richter ein Gartenbau-Seminar für Landschaftsarchitekten im Japanischen Garten durch. Anlässlich des Fachseminars werden bauliche Veränderungen am Stein- und Moosgarten vorgenommen. 

Februar 2004

Am Oberen Teich wird eine WEB-Cam installiert, die auf das Tee- und Gästehaus ausgerichtet ist und die aktuellen Baufortschritte dokumentieren soll. 

23. April 2004 - STEIN- UND MOOSGARTEN

Der Stein- und Moosgarten/ Zengarten wird eröffnet.

Mai 2004

Mit der Unterstützung der Technischen Werke Kaiserslautern (TWK) werden die Wasseranlagen des Japanischen Gartens an die sog. Lauter-Reinwasserleitung angeschlossen. Damit bezieht der Garten sein Wasser aus natürlichen Quellwasservorkommen der Lauterspring. Im selben Atemzug wird eine automatische Beregnungsanlage installiert, u.a. eine Konsequenz aus dem Jahrhundertsommer 2003.

Oktober 2003

Am Kopfende des Oberen Teichs beginnen die Aufbauarbeiten für ein 100 Jahre altes original Japanisches Tee- und Gästehaus.





September 2003

Dank der Unterstützung durch Fördergelder der Kunst- und Kulturstiftung der Stadtsparkasse Kaiserslautern beginnen die Bauarbeiten am Stein- und Moosgarten/ Zengarten. 





November 1998

Die Planungen für den Japanischen Garten werden fortan durch Kunihiko Akamatsu, Architekt aus der Partnerstadt Bunkyo-ku, unterstützt.

Januar 1999 - WEB SITE

Der Japanische Garten Kaiserslautern präsentiert sich erstmals im Internet mit der Web-Adresse www.japanischergarten.de

Juli 1999

Der Verein Japanischer Garten Kaiserslautern e.V. hat bereits mehr als 500 Mitglieder.

19. April 2000 - ERÖFFNUNG

Der Japanische Garten Kaiserslautern öffnet nach 2½ Jahren Bauzeit zum ersten Mal seine Pforten für die Öffentlichkeit. Fertig gestellt ist der erste von insgesamt 5 geplanten Bauabschnitten. Bei der Eröffnungsfeier sind etwa 600 Gäste anwesend.

August 2001

Der 2. Bauabschnitt wird eröffnet und die umfangreichen Wasseranlagen des Gartens vollständig in Betrieb genommen. Spektakulärer Höhepunkt des 2. Bauabschnitts ist ein etwa 13 m hoher Wasserfall.

April 2003

Die EXPO Memorial Foundation in Osaka unterstützt den Japanischen Garten und die Stadt Kaiserslautern mit einer Summe von 100.000 Euro für den Bau eines "Japan-Hauses" im Japanischen Garten.

Juni 2003

Der japanische Bildhauer Osamu Ishikawa fertigt während seiner sechswöchigen Arbeit im Steinbruch Picard drei Steinskulpturen für den Japanischen Garten an: "Buddha's Füße", das "Schiff" und den "Thron".

Juli 2003

Der Japanische Garten vertritt die Stadt Kaiserslautern durch ein Autobahnschild an der A6. Die braun-weißen Werbeschilder weisen jeweils auf die Hauptattraktionen der Städte hin. Jede Stadt wird ausschließlich durch eine Attraktion vertreten. Bei der Enthüllung des Schildes sind der japanische Botschafter Yushu Takashida und Generalkonsul Masaki Okada zugegen.

Juli 1998 - BAUBEGINN

Unterstützt durch Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen des Arbeitsamtes Kaiserslautern beginnen "Am Abendsberg" unter der Leitung von Volker Menzel die Baumaßnahmen für einen Japanischen Garten.

April 1998

Das Vorhaben des Japanischen Gartens wird in der Volksbank Kaiserslautern unter Teilnahme der Kulturbeauftragten der japanischen Botschaft in Bonn der Öffentlichkeit vorgestellt.

März 1998

Kaiserslautern erhält den Zuschlag der Landesregierung zur Durchführung der ersten Landesgartenschau Rheinland-Pfalz "Kaiserslautern 2000".

16. Dezember 1997

Der Verein "Freunde des Japanischen Gartens Kaiserslautern e.V." wird als gemeinnütziger Verein anerkannt und in das Vereinsregister eingetragen.

März 1997

Am Lehr- und Forschungsgebiet Landschafts- und Grünordnungsplanung der Universität Kaiserslautern entwickeln Studierende der Architektur erste Konzepte zur Gestaltung eines Japanischen Gartens auf dem Abendsberg-Areal.




04. März 1997 - VEREINSGRÜNDUNG

Mit 18 Gründungsmitgliedern gründet sich der Verein "Freunde des Japanischen Gartens Kaiserslautern e.V.". Wesentliche Ziele des Vereins laut Vereinssatzung sind der Bau eines Japanischen Gartens "Am Abendsberg" und die Schaffung einer kulturellen Plattform zur Förderung der japanischen und fernöstlichen Kultur. Zum Präsidenten des Vereins wird Volker Menzel gewählt.

Oktober 1996

Ein Japanischer Garten "Am Abendsberg" ist Bestandteil des Entwicklungskonzeptes „Grüne Schiene Lautertal“, das im Rahmen einer Ausstellung in der Volksbank Kaiserslautern vorgestellt wird und die planerische Grundlage darstellt für die spätere "Landesgartenschau Kaiserslautern 2000".

seit 1995

Volker Menzel, Leiter des Grünflächenamtes der Stadt Kaiserslautern, lenkt die Aufmerksamkeit bei der Standortsuche für einen japanischen Garten auf das Gelände "Am Abendsberg" nördlich der Lauterstraße. Als positive Standortfaktoren benennt er den wertvollen erhaltenswerten Baumbestand des alten Siesmayer'schen Parks und die zentrale Lage am Stadtzentrum von Kaiserslautern.

1993

Eine offizielle Delegation der Stadt Kaiserslautern unter der Leitung von Oberbürgermeister Gerhard Piontek weiht im Kugomachi-Higashi-Park der Partnerstadt Bunkyo-ku den "Kaiserslauterer Platz" ein. Hauptidentitätsmerkmal des Platzes ist eine Plastik des Kaiserslauterer Bildhauers Prof. Gernot Rumpf. Anlässlich der Einweihung des Platzes verspricht der Kaiserslauterer Oberbürgermeister, im Gegenzug einen "Japanischen Garten" in Kaiserslautern anzulegen. In Kaiserslautern werden als mögliche Standorte des Gartens zunächst die beiden großen Parkanlagen der Stadt, Stadt- und Volkspark diskutiert, in Verbindung mit der Überlegung, dort ein "japanisches Eck" zu gestalten.

1988

Kaiserslautern schmiedet mit Bunkyo-ku, dem "Universitätsstadtteil" von Tokyo mit etwa 200.000 Einwohnern, ein partnerschaftliches Bündnis. Mit dem Beginn der Städtepartnerschaft entwickelt sich rasch ein reger Austausch mit Tokyo und Japan.

1980

Nach dem Konkurs der Kammgarn-Spinnerei geht das Gelände an die Stadt Kaiserslautern über, die es zur öffentlichen Parkanlage "Lautertalpark" umwidmet. Auch nach der Umwidmung zum Park erfährt das Areal nur sehr geringen Pflegeaufwand, was bis zum Ende der 90er Jahre zu einer zunehmenden Verwahrlosung und Verwilderung führt.

1939-45

Während des zweiten Weltkrieges wird die ehemalige „Karcher-Villa“ von den Nationalsozialisten okkupiert und zur Luftleitstelle umfunktioniert. In den "Abendsberg" werden Luftschutzbunker gebaut, die der Bevölkerung Zuflucht vor den Luftangriffen bieten sollen. Im Zuge der Bombenangriffe der Alliierten werden beide Villen, die auf dem Gelände des heutigen Japanischen Gartens erbaut wurden, zerstört.

1934/35

Karl Karcher, der im Festsaal des Karcher'schen Villenparks regelmäßig Sitzungen der Freimaurerloge abhält, wird im Zuge der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten enteignet. Das gesamte Anwesen geht an die Kammgarn-Spinnerei Kaiserslautern über.
Der Festsaal wird von der Stadt Otterberg zum damaligen Preis von 150 Reichsmark aufgekauft und dort als Badehalle im Zusammenhang mit dem Neubau des Waldschwimmbades originalgetreu wieder aufgebaut.

AB ETWA 1890

Der Bankier und Kommerzienrat Karl Karcher, einer der Villeneigner am Abendsberg, beauftragt die Frankfurter Landschaftsarchitekten Siesmayer, das Anwesen als großzügigen Landschaftspark im englischen Stil anzulegen. Architektonische Elemente des Parks sind neben der gründerzeitlichen, zweigeschossigen "Karcher-Villa" u.a. ein großes Gewächshaus, ein Aussichtsturm und ein prunkvoller Festsaal mit Laubengang, dessen Inneneinrichtung im Jugendstil gestaltet wurde. Die Relikte des Siesmayer'schen Landschaftsparks, mehrere über 100-jährige Blutbuchen, Zedern und Baumeiben, prägen noch heute das Bild des Japanischen Gartens.

AB ETWA 1880

Das Gelände "Am Abendsberg" entwickelt sich zum Villenpark. Wohlhabende Bürger und Fabrikbesitzer der Stadt Kaiserslautern lassen in den südexponierten Hanglagen des ehemaligen Steinbruchs prachtvolle Villen und Bürgerhäuser erbauen, was dem Gebiet im Volksmund den Namen "Bonzenhügel" einbringt.



BIS ETWA 1870

Das Gelände des heutigen Japanischen Gartens nördlich der Lauterstraße wird als Steinbruch zum Abbau des oberflächennah anstehenden Buntsandsteins genutzt. Ein Großteil der während der Gründerzeit entstandenen Gebäude der Stadt werden aus diesem Material erbaut und geben noch heute der Stadt ihr "Gesicht".